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neues Jahr – neue vorsätze

Wie das so ist, da sind mal wieder ein paar Tage um, ein paar Wochen, ein paar Monate – ein Jahr. Mensch, was für ein beschissenes auch noch.

Mit der Übernahme des Hauses am 31.12.2019 dachten wir, wir werden ein Bomben-Jahr erleben, naja, dem war ja dann nicht ganz so. Ich denke zum Verlauf muss man gar nicht mehr viel sagen, abgesagte Hochzeit, abgesagte Kultur, abgesagte Urlaube, abgesagte Lehrgänge, eine Vollkatastrophe. Sehen wir jetzt einfach nach vorne.

Dieses komische Jahr sorgt halt auch für die ein oder andere hoffentlich positive Veränderung in meinem Leben. Ich habe so einiges vor, dessen Änderung ich soeben schon angestoßen habe.

Die wohl seltsamste Änderung, zumindest für den ein oder anderen, durchlebe ich in den sozialen Medien. Ich habe mein Facebook-Konto gelöscht und alle Apps und Links aus Browsern, Handys und Tablets verbannt – nervte mich nur noch. Im passenden Beitrag dazu habe ich bereits erklärt, warum, wieso und weshalb.

Eine weitere Veränderung muss ich meinem Körper unterziehen, auch bei mir sorgte Corona für weitere Kilogramm auf den Rippen, nicht das ich vorher schon nicht zu viel hatte, habe ich halt noch mehr, das muss weg, klares Ziel – auf 90 Kilogramm runter – zumindest erstmal. Das muss man ja auch erst einmal packen, wenn dann im Sommer mehr geht, why not?!

Der ein oder andere Leser ist jetzt vielleicht ebenso schockiert, wenn ich beschreibe das ich im Vereinsleben weniger machen möchte. Ja, muss sogar. Ich engagiere mich seit einiger Zeit sehr bei den Maltesern, bin von heute auf Morgen zum Geschäftsführer weggradiert worden, ich mache die Arbeit gerne, aber es war die letzten Jahre einfach zu viel. Die ersten Weichen für ein Vereinsleben unterhalb der 20 Stunden-Woche im Ehrenamt sind gestellt und tragen hoffentlich bald Früchte. Zudem möchte ich mich dort fachlich weiter bilden, da stehen noch so einige interessante Lehrgänge aus, die mich mehr in den Katastrophenschutz und raus aus der reinen Verwaltungsarbeit bringen sollen. Da freue ich mich drauf.

Der andere wichtige Punkt wurde bereits im vergangenem Jahr angestoßen. Ich arbeite „privat“ weniger. Mein Gewerbe als DJ und IT-Dienstleister ist bis auf ein Minium heruntergefahren. Neue Jobs nehme ich nicht an, ich verwalte nur noch Stammkunden. Das war ein großer und wichtiger Schritt. Im Hauptjob stehen alle Lampen auf grün und auch hier werde ich mich in diesem Jahr entschieden entwickeln.

Digital-Detox: Gemerkt hat es schon der ein oder andere, ich bin deutlich weniger am Handy. Mich nervt dieses Gerät nur noch, die meisten Dinge sind nicht so wichtig wie sie scheinen, eine Nachricht in einem der vielen Messenger oder einfach eine E-Mail das tut es doch auch, viele riefen mich in der Vergangenheit einfach an, für Schwachsinn, oft täglich, oft habe ich drei oder vier Stunden am Tag mit unsinnigen Dingen am Telefon verbracht, wie beschrieben, Dinge die man durchaus auch anders priorisiert und mit mehr Ruhe hätte klären können – auch das hört 2021 auf.

Also, 2020, Corona, Lockdown, Körperfett = fickt euch! Frohes neues liebe Leute!

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